Pressemitteilung zum 20. Jubiläum des 1. Squash Club Dresden e.V.

Der 1999 gegründete 1. Squash Club Dresden e.V. feierte am 14. Dezember seinen 20. Geburtstag! Im Rahmen eines Presseempfangs gaben in der BallsportARENA am 13.12. der 1. Vorsitzende Thomas Muschter und der Vereinsgründer Günter Frietsch Einblicke in die
Gründung und Entwicklung des Vereins.
Mit den anwesenden Gründungsmitgliedern Mario Oßwald und Marcus Zillich erzählte Frietsch, der 1993 beruflich bedingt nach Dresden kam, zunächst von den stürmischen Anfängen des Vereins. Mit der Eröffnung des XXL hinter der Rennbahn fanden sich viele Squashspieler ein, die unter der Regie des Vereinsgründers begannen, systematisch diese spaßbetonte, aber auch sehr athletische Sportart zu erlernen. 1998 gründete Frietsch eine verbandsunabhängige "Wilde Squashliga Sachsen", in der auf Anhieb 16 teilweise vereinsunabhängige Teams – eines auch aus Sachsen-Anhalt – mitspielten. Noch vor der Vereinsgründung 1999 organisierten Günter Frietsch, Mario Oßwald und Marcus Zillich das 1. Dresden Squash-Open als deutsches Ranglistenturnier, das insgesamt sieben Mal ausgetragen wurde und einige Jahre das größte Squashturnier Deutschlands war. 2010 waren die Dresdner sogar Gastgeber der Deutschen Squashmeisterschaft.
"Mir war immer wichtig, dass Squash von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und dass wir von Anfang an eine systematische Jugendarbeit betrieben haben," begründete Frietsch sein Engagement gegenüber der Presse. Mit Stolz erzählte er von seinem ersten Schüler Ben Petzoldt, der als 12-Jähriger in den Club kam und dem er nach seiner Schulzeit eine Ausbildungsstelle in Stuttgart vermittelte, wo er zu einem Leistungsträger in der 1. Squash Bundesliga heranwuchs und dieses Jahr sogar in seinem Heimatverein in Karlsruhe in der ersten Liga spielt. Aktuell kann der Club mit der 16-jährigen Anna Karina Moreno Kopp, die am selben Tag wie der Club Geburtstag hat, ein Mitglied der deutschen Jugendnationalmannschaft vorweisen.
Thomas Muschter, der 2011 die Vereinsführung übernahm, legte eindrucksvoll dar, wie er die Ausbildung von Übungsleitern weiterführte und ausbaute. Er brachte neue Impulse in den Verein, indem er den Webauftritt des Vereins zu einer sehr kommunikativen Homepage entwickelte, die Einführung einer Mitteldeutschen Doppelmeisterschaft initiierte und seit 2013 regelmäßig 4 Freizeitturniere pro Jahr organisiert. Es ist auch seiner Initiative zu verdanken, dass die sächsischen Ranglistenturniere mittlerweile regelmäßig von mitteldeutschen, Berliner und befreundeten tschechischen Spielern besucht werden.
Auf die Ziele und Visionen des Vereins angesprochen, bekommen Muschter und Frietsch leuchtende Augen. "Die Zusage der Stadt, beim Neubau des Heinz-Steyer-Stadions eine Squashanlage zu integrieren, bietet dem Verein die Chance, endlich auch – in Kooperation mit der benachbarten BallsportARENA – große Turniere in Dresden zu organisieren. Gemeinsam mit dem XXL deckt damit der Squashsport flächendeckend den Bedarf in Dresden ab," schwärmt Muschter. Frietsch wies daraufhin, dass mit dem Erfolg der Jugendnationalspielerin Anna Karina auch die anderen Jugendspieler des Vereins einen spürbaren Aufwind bekommen haben, den es intensiv zu nutzen gilt. Für die nähere Zukunft ist es wichtig, Squash noch mehr in die Öffentlichkeit zu rücken. "Die Zeit ist reif, ein Weltranglistenturnier am Königsufer vor der Skyline Dresdens zu organisieren," resümiert Frietsch die Entwicklung der "geilsten Sportart der Welt" in Dresden, und erzählt, dass er derzeit mit Hochdruck an der Realisierung dieser Vision im Sommer 2020 oder 2021 arbeitet.
"Wir wollen Deutschland und dem Rest der Welt zeigen, dass wir in einer tollen Stadt leben und mehr können, als nur Christstollen backen und Waver produzieren," kommentiert Frietsch augenzwinkernd die Zielstellung dieses visionären Projektes.