
Squash Camp 2026 – 18 Jugendliche, viel Squash und eine Sonnenfinsternis
Auch dieses Jahr hieß es in der letzten Ferienwoche wieder: Zelte packen, Squashtasche schnappen und ab nach Weigmannsdorf! Insgesamt 18 Kinder und Jugendliche waren dabei und wurden von unseren Trainern eine Woche lang ordentlich gefordert. Neben viel Squash standen natürlich auch wieder Baden, verschiedene Spiele und jede Menge Zeit zum Quatschen auf dem Programm.
Los ging es am Samstag, dem 8. August. Nachdem alle angekommen waren, wurden zuerst die Zelte aufgebaut und das Camp eingerichtet. Danach gab es Mittagessen und schon kurz darauf ging es zum ersten Mal auf die Courts. Wie auch im letzten Jahr bestand eine Trainingseinheit aus Erwärmung, einer längeren Squasheinheit und anschließendem Abdehnen und Krafttraining. Nach der ersten Einheit wussten dann auch alle wieder, warum man sich die Woche über auf einiges an Muskelkater einstellen konnte.
An den folgenden Tagen entwickelte sich schnell der typische Camp-Tagesablauf. Um 7:30 Uhr wurden wir mit einer ungefähr 2 km langen Joggingrunde geweckt. Danach gab es Frühstück, das jeweils vom Tischdienst vorbereitet wurde. Anschließend wurde in vier Gruppen trainiert, sodass eigentlich fast den ganzen Vormittag irgendwo ein Ball gegen die Wand flog. Nach dem Mittagessen stand dann die zweite Trainingseinheit an.

Eine besondere Verstärkung im Trainerteam war dieses Jahr Ben, der in Dresden mit dem Squashsport anfing und für Karlsruhe schon lange in der Bundesliga spielt. Das hat man im Training auch gemerkt: Bei einigen Übungen wurde noch einmal eine Schippe draufgelegt und wir bekamen viele Tipps, die man sonst nicht unbedingt jeden Tag bekommt. Besonders bei den intensiveren Übungen waren wir danach teilweise ziemlich froh, wenn endlich Schluss war.
Wenn gerade nicht trainiert wurde, war natürlich trotzdem immer etwas los. Fußball, Frisbee, Unihockey, Kegeln, Brettspiele und ein Fitnesskurs mit Corina sorgten dafür, dass uns auch außerhalb der Courts nicht langweilig wurde. Abends ging es dann meist noch auf den Sportplatz um Fußball zu spielen, bis es irgendwann so dunkel war, dass man nur noch durch zurufen wusste, wer wer ist.

Ein Highlight, das man wohl nicht so schnell vergessen wird, gab es am 12. August: eine Sonnenfinsternis. Wir konnten das Ereignis gemeinsam beobachten und für kurze Zeit gab es tatsächlich mal etwas anderes zu bestaunen als Squashbälle. So etwas mitten im Camp zu erleben, war auf jeden Fall etwas Besonderes.
Zur Wochenmitte durfte natürlich auch der Badetag nicht fehlen. Dafür ging es wieder ins Freibad Mulda. Nach mehreren Tagen Training war der Wechsel vom Squashcourt ins Schwimmbecken eine ziemlich angenehme Abwechslung. Es wurde um die Wette geschwommen, gerutscht, gegessen und natürlich auch hier wieder das eine oder andere Kartenspiel gespielt.

Am Freitag wurde es dann ernst, denn das Abschlussturnier stand an. Dieses Jahr gab es allerdings eine Änderung: Statt eines normalen Einzelturniers spielten wir in Mannschaften. Das sorgte für eine ganz andere Stimmung als sonst. Nicht nur in den Courts ging es heiß her, auch davor wurde angefeuert, mitgefiebert und sich über jeden gewonnenen Punkt gefreut. Auch wenn man gerade selbst nicht spielte, hatte man durch die Mannschaft immer etwas, bei dem man mitfiebern konnte.
Am Ende konnten sich Julian, Konstantin, Lotte und Vinzens durchsetzen und gewannen das Turnier. Nach den vielen spannenden Spielen wurde noch gemeinsam gegrillt und der letzte Abend des Camps entsprechend gefeiert.
Am nächsten Morgen hieß es dann leider schon wieder Zelte abbauen und Sachen zusammenpacken. Gegen 10 Uhr kamen die ersten Eltern und nach und nach leerte sich die Sportscheune. Eine Woche, die am Anfang noch ziemlich lang wirkte, war damit plötzlich schon wieder vorbei.
Es war wieder eine Woche mit viel Squash, anstrengendem Training, ziemlich viel Essen, noch mehr Spaß und vor allem sehr viel gemeinsamer Zeit. Danke an Corina und Thomas für die tolle Verpflegung, die Gastfreundschaft und dafür, dass wir wieder die Sportscheune nutzen durften. Und natürlich auch vielen Dank an alle Trainer, besonders an Ben für die zusätzlichen Trainingstipps und an alle anderen, die diese Woche möglich gemacht haben!
Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
























